Sonntag, 13.02.2005
Erde und Himmel
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Worte von Joseph von Eichendorff
Töne von Robert Schumann
Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer
von ihm nur träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus.

(Ausschnitt aus meinen Buchmalereien)

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